Kadavar

Drei Männer, drei Bärte, drei Tiernamen „Lupus“, „Dragon“ und „Tiger“. „Lupus“ ist Sänger und Gitarrist Christoph Lindemann, „Dragon“ heißt eigentlich Simon Bouteloup und spielt Bass und der Mann mit dem schönsten Bart, „Tiger“ aka Christoph Bastelt, sitzt am Schlagzeug. Alle Drei sehen aus, als wären sie gerade einer Zeitkapsel entstiegen.Und auf dem Festival, auf dem sie in diese Maschine stiegen, müssen Black Sabbath und Hawkwind gespielt haben. Kadavar haben in Berlin ein eigenes Tonstudio, in dem sie sich selbst produzieren, Retro-Style mit Tascam-Tonmaschine, die Kanäle wie bei Live-Konzerten gemischt – Gitarre links, Bass rechts, Drums nur ein bisschen rechts von der Mitte, und die Stimme von Christoph genau in der Mitte. Statt stundenlanger Tüfteleien pflegen sie eine freiwillige Begrenzung auf maximal drei Takes, denn, so Tiger in einem Interview mit laut.de: „Meistens ist ja schon der erste Take der beste“.