Moonlight Benjamin

Ihre Geschichte ist so faszinierend wie ihre Musik. Moonlight Benjamins Mutter starb bei ihrer Geburt. Sie wuchs mit dem Singen von Kirchenliedern in einem kirchlichen Waisenhaus auf. Später lernte sie in Port-au-Prince Voodoo-Musiker kennen und hörte westliche Rockmusik, zog dann nach Frankreich, wo sie Jazz studierte. 2009 reiste sie für eine Voodoo-Initiation nach Haiti zurück. Die Musikerin experimentierte mit verschiedenen Stilen, bevor sie sich für das aktuelle Line-up (Bass und Perkussion aus Haiti/Caribbean Style, Drummer und Gitarrist aus Frankreich/Rock Style) entschied.
Moonlight Benjamins Stimme, mit der sie ihre Geschichten aus der Voodoo-Geisterwelt und vom Leben auf Haiti erzählt klingt spannend, nachdenklich und manchmal geradezu unheimlich, ihr Stimmumfang ist beeindruckend. Songs bauen sich langsam auf, mit einer kontrollierten Kraft und einem Sinn für Gefahr und Theatralik, die sie manchmal wie eine karibische Patti Smith erscheinen lassen.

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