MY BABY

Zum Glück halten manche Bandnamen nicht das, was sie versprechen. Denn unter dem Namen „My Baby“ erwartet man allenfalls eine Teenie-Mucke und nicht ein Trio, das in seinen besten Momenten so klingt, als würde Janis Joplin von Canned Heat begleitet. Auch das Outfit von Sängerin Cato van Dyck, lange Haare, meist kurzer Rock und eine Gitarre vor der Hüfte lässt eher auf Pop-Musik schlieflen. Dabei ist sie mit ihrem, an indianische Riten erinnernden Gesang und ihrer sinnlichen Stimme eine wahre Schamanin, die ein Publikum in Trance singen und spielen kann. „Loves Voodoo“ hiefl das Debüt, „Shamanaid“ das zweite Album – die Titel sagen alles. Ihre rituelle Psychedelic-Rock -Blues- und Funk-Musik haben sie schon auf legendären Bühnen wie beim Glastonbury Festival und auf der anderen Seite der Welt in Neuseeland zelebriert. Zeit, dass wir „am Berch“ ihrem Voodoo-Zauber verfallen.

Sa. 27.7. – 00:45 Uhr Mainstage