WALLIS BIRD

Foto: Berlin 2019 © Jens Oellermann Fotografie.

 

Nennt man das Pragmatismus? Weil ihr bei einem Unfall die Finger der linken Hand abgetrennt wurden und nur vier wieder angenäht werden konnten, Wallis Bird das Gitarrenspiel aber nicht abhaken wollte, begann sie, ihre Rechtshänder-Gitarre linkshändig und seitenverkehrt zu spielen, spannte aber die Saiten nicht um, sondern erfand dafür eine neue Grifftechnik, die einen ganz eigenen Sound mit sich brachte. Die Tochter eines Pub Besitzers studierte Songwriting auf dem College in Dublin, gewann den wichtigsten irischen Musikpreis ‚Meteor‘ zuerst als „größte irische Hoffnung“ und ein Jahr später schon als „beste irische Sängerin“. Seither hinterlässt sie – ob in Europa, Asien oder Australien, überall – geflashte Fans, denn wenn sich zu ihrem spezifischen Gitarrensound diese Stimme gesellt, die raue Untiefen ebenso wie zarte Höhen durchwandert, entsteht eine Musik, deren magischer Kraft sich kein Hörer entziehen kann.

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