Freakshow in Concert

Kennt Ihr eigentlich Charly Heidenreich… Nein?! Dann wird es Zeit, denn Charly bucht jedes Jahr in seiner Freakshow-in-Concert-Reihe drei Bands für unsere Freakstage!
Freakshow in Concert präsentiert dieses Jahr:
💥 Camembert
💥 Hooffoot
💥 Killing Spree
Die in Japan geborene Band Killing Spree, gegründet von Matthieu Metzger (Anthurus d’Archer, Orchester National de Jazz, Klone, Quintett von Louis Sclavis, Marc Ducret …), ist eine spannende Allianz aus Metal und freier Musik.
Sein stark verzerrtes Saxophon und die selbstgebauten Maschinen kämpfen ständig gegen das erstaunliche Drumming von Grégoire Galichet – einem bekannten Virtuosen der französischen Extremmusikszene (Dead Season, Deathcode Society, King …), der auch mit Jethro Tull, Celtic, etc. spielte!
Diese aufregende Mischung liefert uns eine dunkle Katharsis aus progressiver Musik, Improvisationen und Metal!
Danke Charly und wir freuen uns schon auf deine Bands!
Selbstbeschreibung Charly Heidenreich:
Gesegnet mit der Gnade der frühen Geburt (1953) und einer frühkindlichen Liebe zu allem, was aus dem Radio tönt, war es mir vergönnt, meine hörtechnische Entwicklung, die einen interessierten Rockmusikfan heutzutage möglichst schnell vom Einfachen zum Komplexen und vom Harmonischen zum „Angeschrägten“ führen sollte, parallel zur musikalischen Entwicklung jener Zeit zu erleben.Also schön langsam von Rhythmusgitarren in einfachen Melodien (Beat anfang der 60er) über den Blues-, Jam- und Hardrock (Ende der 60er) bis hin zu den stilistischen Waghalsigkeiten des Progressiverock und Jazzrock in all seinen Manifestationen…..interessant vor allem auch das Miterleben der Veränderungen bestimmter Bands in „realtime“.
Leidenschaftlicher Sammler von weltweit veröffentlichtem Progressiverock seit 76, daher auch keine Berührungsängste mit nichtenglischem Gesang. Bin eher der instrumentalen Seite zugetan, mag’s manchmal tatsächlich fast etwas kitschig (vor allem bei mehrstimmigem Gesang), bevorzuge aber eigentlich die „dunkle Seite der Macht“ und vor allem Virtuosität.
Gebe selbst gutgemachtem Pop/Rock keine Chance, weil das Leben zu kurz und die Menge der richtig guten Scheiben der letzten fast 40 Jahre zu groß ist, um was anderes zu hören. Habe mich in den „Dürrejahren“ 79-83 bis zum Freejazz vorgetastet, weil ich Herausforderungen brauchte, dann aber festgestellt, daß ich doch ein „Rocker“ bin und ne gute Rhythmusgruppe brauche….
Nach diversen DJ-Tätigkeiten (natürlich im Rockbereich mit Einbeziehung einiger progressiver Klassiker) von 83-88 gab mir das Lokalradio W1 in Würzburg ab 89 tatsächlich die Chance, eine wöchentlich 2-stündige Radiosendung mit progressiver Musik zu machen. Unter dem Titel „FREAKSHOW“ lief die Sendung fast 3 Jahre bis zum finanziellen Aus des Senders.
Unter dem gleichen Namen firmierte ab 93 dann im örtlichen Szeneklub AKW ein „Tanzabend“ einmal im Monat samstags mit ebendieser Musik. Schön zu sehen, wie sich Jungs (hauptsächlich!!), aber auch Mädels zu den Rhythmen von ZAPPAs „Don’t you ever wash that thing“ oder GENTLE GIANTs „Boys in the band“ die Gliedmaßen verrenkten.
Seit 94 biete ich mit ein paar Gleichgesinnten in WÜRZBURG Progressive- und Jazzrockbands (fast) jeglicher Couleur (müssen mir nur eingermaßen zusagen, he, he) und Herkunft in der FREAKSHOW-IN-CONCERT Reihe ein Forum bzw. die Möglickeit für einen „Gig im Vorbeifahren“ oder gar die Teilnahme am 2001 ins Leben gerufenen FREAKSHOW ARTROCK FESTIVAL.

Seit 2006 darf ich die FREAKSTAGE des BURG-HERZBERG-FESTIVALS mit fünf, seit 2007 leider nur noch mit drei Bands meiner Wahl bestücken, außerdem gebe ich dem Bookingteam des ZAPPANALE FESTIVALS regelmäßig Empfehlungen, die gerne an genommen werden.